Dames Blonde

5852-116wDames Blonde – das ist Slam Poetry, Kabarett und eine wandernde Lesebühne! Der Name vereint mit Rita Apel, Annika Blanke und Insa Kohler drei bekannte Poetry Slammerinnen und Autorinnen aus Bremen, Oldenburg und Berlin zu einem Ensemble:

Gemeinsam sind sie fast 120 Jahre alt, 5 Meter groß und bringen 25 Jahre Bühnenerfahrung mit. Bereits mehrfach haben sie an den deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften teilgenommen, jetzt ziehen sie mit ihrem Programm „Zwei Zimmer, Küche, Blutbad“ durch die Republik: Von wortgewaltigen Kurzgeschichten bis zur Wurstlyrik, über Dinosaurier, die gegen Fensterscheiben fliegen bis hin zur hilfreichen Anleitung, wie man auch mit schlechter Laune noch Gutes tun kann, und wie Freundschaften und Familien ein Stadt-Land-Stuss-Spiel überleben können.

Mehr bald hier: http://damesblonde.wordpress.com/

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Wo ist das Vögelchen? Bei Twitter. Ich habe dieses Jahr noch gar nicht gebloggt, dafür aber umso mehr getwittert. Wem hier gerade zu wenig los ist, der kann mir unter @insakoh gerne folgen. Vielleicht folge ich auch zurück, dann können wir stundenlang im Kreis laufen. Bloggen werde ich aber auch wieder. Bald.🙂

Der Hobbit und das Pferde Make Up

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Ich habe gestern den  zweiten Teil vom Hobbit – „The Desolation of Smaug“ –  gesehen. Bis zum Ende. Ich habe auch die Credits gelesen. Bis zum Ende. Es waren viele Namen. Neben denen von Regisseur, Schauspielern, Kameraleuten, Beleuchtungsassistenten und so weiter… fielen mir plötzlich Kategorien auf, von denen ich vorher noch nie etwas gehört hatte. Nämlich „horse make up“ und „pony suits“.

Im „Hobbit“ spielen tatsächlich einige Ponys mit und auch das ein oder andere Pferd. Dass auch die vorher in die Maske und zur Kostümprobe müssen, war mir neu.
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Als ich einmal einen Job nicht bekam, weil ich die letzte GZSZ-Folge nicht gesehen hatte

Was für eine lange Überschrift. Sie gehört zu einer längeren Geschichte über einen Casting-Marathon. Er hatte mehreren Hürden, ich habe nur eine genommen, weil ich RTL keine 99 Cent geben wollte.

UFA SERIAL DRAMA ist eine TV-Produktionsfirma mit dem Motto „Wir erschaffen Welten. Mit Leidenschaft. Mit Gefühl.“ Vor ein paar Monaten hatte mir eine Freundin einen Link von buchkarriere.de geschickt. Es ging um ein Volontariat als „Storyliner“:

Bist du ein Schreibtalent und ALLES, WAS für dich ZÄHLT ist, in GUTEN wie in SCHLECHTEN ZEITEN UNTER UNS über erlaubte und VERBOTENE LIEBEN zu schreiben? Dann bewirb dich noch bis zum 07.11.2013 bei UFA SERIAL DRAMA.

Ich musste ein bisschen lachen, habe mich trotzdem beworben und dann sogleich vergessen, dass ich mich beworben hatte. Letzte Woche kam eine Mail, in der stand, dass ich die erste Runde gemeistert hätte (ca 300 Bewerber, 80 kamen weiter). Ich wurde zu einem Gruppeninterview nach Potsdam eingeladen.
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Warum ich kein Rockstar sein möchte

Zugegeben „Rockstar“ als Berufsbezeichnung klingt schon ziemlich cool. Trotzdem möchte ich keiner sein. Neben meinem nicht vorhandenen Rhythmus- und Taktgefühl und der Tatsache, dass ich weder singen noch irgendein Musikinstrument spielen kann, gibt es da noch einen triftigeren Grund.

Einschub: Die, die mich kennen, werden jetzt vielleicht aufschreien und sagen: „Aber du hast doch mit 12 mal Blockflöte gespielt! Und beim Musikunterricht in der Orientierungsstufe warst du eine der wenigen, die Noten lesen konnte!“ Ähm… ja. Rockstar, ne?

Der Grund, warum ich kein Rockstar sein wollen würde ist, dass man als Rockstar immer wieder dieselben Lieder singen muss. Bei jedem Konzert, in jedem Club-Arena-Hallen-Festival-Veranstaltungsort. Immer wollen alle deine größten Hits hören. Wenn du etwas Neues komponiert und geschrieben hast, ist das oft nur Vorgeplänkel. Und wenn es ebenso große Hits werden, hängen auch diese dir irgendwann zum Hals raus. Trotzdem kommen sie auf die Set-List, denn wir im Publikum wären enttäuscht, wenn wir auf Konzerte gehen und DAS EINE LIED gar nicht gespielt wird, oder?
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Mit oder ohne Hose

Ich habe neuerdings einen Job für den ich mir morgens eine Hose anziehen muss. Wenn man von Zuhause aus arbeitet, geht das ja auch ohne. Die zwei Schritte vom Bett zum Schreibtisch sind sowohl Fluch als auch Segen. Als Freiberuflerin/Autorin muss ich theoretisch nur meinen Laptop aufklappen und schon bin ich bei der Arbeit. Ich habe keine festen Arbeitszeiten, mein Wecker hat eine Snooze-Taste und ich zu wenig Selbstdisziplin.

Obwohl ich meine freiberufliche, kreative Arbeit sehr liebe, mache ich jetzt einmal die Woche etwas ganz anderes. Ich lebe den Traum eines jeden Kindes: Ich arbeite in einem Süßigkeitengeschäft.

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„Schwarzes Gold“ heißt der Laden und es gibt hauptsächlich Lakritze. Die ist teilweise für Kinder gar nicht geeignet, deswegen reicht die Kundschaft von harten Kerlen, die es pur und salzig wollen bis hin zu älteren Damen, die mit den Worten „Ich brauch was weiches, meine neuen Zähnen krieg ich erst nächste Woche.“ in den Laden kommen. Sehr viele Kunden stammen ursprünglich aus den nördlichen Bundesländern, aus Holland oder Skandinavien. Die Arbeit macht Spaß, ich muss nicht am Computer sitzen, kann mit Menschen reden und habe einen Grund mir morgens eine vernünftige Hose anzuziehen. Zumindest montags.
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Niemand hat die Absicht einen Tannenbaum zu errichten

Kling, Glöckchen, klingelingeling. Noch eins, zwei, drei… okay, noch so viele Tage bis Weihnachten, dass ich keine Lust habe, sie alle zu zählen. Aber ihr kennt das ja: Gestern noch fröhlich in den Mai getanzt und morgen müssen schon wieder Lichterketten in Bäume gehängt und Schokoladenweihnachtsmänner in Schuhe gesteckt werden. Es geht so schnell, da kann ich jetzt auch schon mit einem Lese- und Geschenktipp für die Weihnachtszeit kommen, und zwar mit diesem hier:

61ugPnNd-3L._SY445_Eine weitere tolle Anthologie aus dem Satyr Verlag mit Weihnachtsgeschichten aus Berlin.

Auf Seite 67 beginnt mein Text: „Feiern mit Ken – Shave me baby, one more time“. Der ein oder andere mag ihn in einer nicht-weihnachtlichen Version schon auf einem Poetry Slam gehört haben. Jetzt könntt ihr ihn selber lesen. Außerdem mit dabei: Großartige Texte von Lesebühnen- und Slam-Kollgen wie Lea Streisand, Micha Ebeling, Paul Bokowski, Kirsten Fuchs, Hinark Husen, Sebastian Lehmann, vielen mehr… und den Herausgebern Michael-André Wener und Volker Surmann. Letzterer hat mir gestern meine zwei Belegexemplare in den Briefkasten geworfen. Danke, Volker!

Also ab in die Buchhandlung eures Vertrauens und das Produkt hinter folgender ISBN bestellen: 978-3-944035-17-8

Allen, die jetzt noch nicht die Absicht haben Weihnachtsgeschichten zu lesen, sei gesagt: Ich habe meine im Juni geschrieben.